Wer ist Stefan Grünbaum?

Du möchtest tatsächlich mehr über mich erfahren? Na dann mal los.

Am 9. November 1978 schnupperte ich zum ersten mal selbständig frische Luft und bezog ein paar Tage später mein eigenes Kinderzimmer in Höchstadt, einer Kleinstadt in der Nähe Nürnbergs (Nordbayern, Mittelfranken).

Meine ersten musikalische Schritte machte ich bereits im Laufe meines zweiten Lebensjahres, nämlich als Heavy-Metal Drummer. Leider erfuhr meine Karriere bereits nach wenigen Monaten den ersten Knick, da ich mit dem Silberlöffel inzwischen alle Glasvitrinen im Haus zerstört hatte und meine Eltern meine Drummerlaufbahn, durch notwendige Reparaturen der Glasvitrinen, nicht weiter unterstützen wollten.

Als würdevollen Ersatz erhielt ich ein Mini-Kinder-Xylophon. Ich war begeistert denn klanglich war dies natürlich eine rießige Steigerung. Die Glasvitrinen ersetzten meine Eltern sicherheitshalber nicht.

Zum Wohl aller, bekam ich an meinem fünften Geburtstag ein Mini-Keyboard mit Lautstärkeregler und Kopfhöreranschluss. Nachdem ich anfing verschiedene Melodien aus dem Radio erkennbar nachzuspielen, witterten meine Eltern Talent und meldeten mich zum klassischen Klavierunterricht an.

Leider war klassische Musik überhaupt nicht meine Welt mit dem Ergebnis dass ich nie übte, oft den Unterricht schwänzte und nach vier Jahren Quälerei die Lust am Musizieren komplett verloren hatte.

Statt dessen stürzte ich mich in die Welt der Computer und vergrub mich in virtuelle Mailboxwelten. Aus dieser Zeit stammt übrigens der Name „Canram“ (mein Nickname).

Viele Jahre später (1994) machte mich ein Schulfreund auf ein kostenloses Musikprogramm aufmerksam welches vier Musikspuren parallel ablaufen lassen konnte, ähnlich den heutigen Sequenzern. Das Programm bot mir zum ersten mal die Möglichkeit komplette Songideen und Arrangements umzusetzen, auch ohne ein Instrument perfekt beherrschen zu müssen.  Einige Jahre später stieg ich auf ein anderes kostenloses Trackerprogramm mit 16 Spuren um. Damit konnte man schon ganz ordentliche Ergebnisse erzielen, wenngleich sehr demohaft und weit entfernt von qualitativ hochwertigen Studioproduktionen.

Nach meinem Abitur 1998 begann ich eine Ausbildung zum IT Fachmann in Paderborn, welche mir aufgrund meines Vorwissens relativ viel Freizeit bot.

Deshalb kaufte ich mir zunächst eine Westerngitarre, kurze Zeit später eine E-Gitarre und brachte mir Schritt für Schritt einige Griffe bei. Meine WG-Mitbewohner kauften mir kurzerhand einen dicken großen Kopfhörer :-))

Als der für 2005 geplante Radurlaub wegen Dauerregen regelrecht ins Wasser fiel, entschloss ich mich das gesparte Geld in neue Musiksoftware zu investieren. Motiviert durch zahlreiche neue Features und gespickt mit neuen Ideen, komponierte ich zunächst einige Trance und Dance Songs.

Im Herbst 2008 verspürte ich allerdings unheimliche Lust einen Popsongs zu schreiben, was letztendlich zur Entstehung des Musikprojektes „Sunshine Tears“ und der Debut Single  „Missing U“ führte.

Neue Glasvitrinen in der Wohnung meiner Eltern gibt es bis heute nicht.